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sein Wille geschehe

19 Sein Wille geschehe Erdrückender Pendenzenberg! Ich versuche in der Folge, weitere Per- sonen und Stellen zu finden, welche bereit sind, sich für eine beschleunigte Prozessführung einzusetzen. Das Nach- barhaus ist nach wie vor unbewohnt und wird seit Karis Tod auch nicht mehr ge- pflegt. Was würde unser verstorbener Freund Kari, der seine Liegenschaften immer mit grossem Aufwand pflegte, zu dieser Situation sagen? Auf der Suche nach der Ombudsstelle des Kantons Obwalden werde ich vom Landschreiber an den aktuellen Land- ammann verwiesen, zu dieser Zeit Re- gierungsrat Hans Wallimann. Dieser nimmt sich Zeit für uns und hört unsere Geschichte an. Betroffenheit macht sich auch bei ihm breit. Als wir uns verab- schieden, verspricht er abzuklären, wie er uns helfen kann. Es folgen weitere Gespräche mit dem ‚Ombudsmann’ aus denen ich zu erkennen glaube, dass er sich für uns einsetzen wollte, dass er aber auf seinem Weg dazu schnell von anderen Kräften gestoppt wurde. In der Folge erleben wir mehrmals, dass sich verschiedene Stellen gerne mit Hinweisen wie zum Beispiel «zu lau- fenden Verfahren können wir nichts sa- gen», oder «ich unterstehe dem Amts- geheimnis» oder dem ganz allgemeinen Hinweis auf die Gewaltenteilung elegant aus der Verantwortung ziehen. Das ge- nannte Amtsgeheimnis und die strikte Einhaltung der Gewaltentrennung, so stelle ich später fest, werden jedoch nur dann bemüht, wenn es einem ge- rade dienlich ist und hilft. Andernorts